Falsches Nutzerverhalten und Baumängel begünstigen gerade in den Sommermonaten Feuchtigkeits- und Schimmelschäden in Kellerräumen. Tritt ein Schadensereignis auf, so hilft Rainbow International Deutschland – Ihr Ansprechpartner im Bereich Wasser-, Brand-, Schimmelschadensanierung und Gebäudetrocknung.

Slogan-Claim

Wenn warme Luft beim Lüften in einen kühlen Raum strömt, kondensiert die überschüssige Feuchtigkeit oftmals an den Wänden und es entsteht ein unangenehmes, feuchtes Raumklima, welches eine optimale Grundlage für Schimmelbildung bildet.

Bestes Beispiel für dieses Phänomen ist die kalte Flasche Mineralwasser aus dem Kühleschrank, die innerhalb weniger Sekunden an der Außenfläche Wasserperlen bildet – die warme Luft schwitzt sich an kalten Körpern sozusagen ab, sie kondensiert. Heißt im Umkehrschluss: die Raumluft kann immer nur eine begrenzte Menge an Wasser aufnehmen – überschüssige Luftfeuchte, welche diese Aufnahmemenge übersteigt, setzt sich dauerhaft in Räumen fest.

Dieser Vorgang tritt vorwiegend in wenig beheizten und schlecht belüfteten Untergeschossen auf. Daher sollten Kellerräume immer ausreichend beheizt werden bzw. gedämmt sein.

Weitere Tipps und Tricks vom Sanierungsexperten Rainbow International Deutschland für Wohneigentümer:

  • Lüften Sie Kellerräume in den Sommermonaten nur am späten Abend oder am frühen Morgen. Zu diesen Zeiten ist die Außenluft kalt und enthält weniger Feuchtigkeit.
  • Unterstützend empfiehlt sich die Verwendung von Ventilatoren. So wird der Keller gut durchgelüftet, ohne dass Kondenswasser anfällt.
  • Achten Sie darauf, dass Inventar, welches (Möbel, Regale, Tische, Schränke) eine Luftzirkulation verhindern kann, nicht zu dicht an Außenwänden platziert ist.
  • Lassen Sie Türen zu Kellerräumen bestenfalls geöffnet, sodass ein kontinuierlicher Luftzug vorhanden ist – dies kompensiert einen Teil der Feuchtigkeit im Raum.
  • Eine Klimaanlage im Keller beseitigt Feuchtigkeit dauerhaft – hier steht aber nicht die Kühlung, sondern die Entfeuchtung des Raumes im Vordergrund. Das kann, je nach Kellergröße am Tag bis zu 1 Liter Wasser sein.
  • Auch einfache Entfeuchtersäcke, die Sie günstig im Baumarkt erwerben können, mindern die Gefahr von Schimmelbildung. Vorteil: Sie sind mehrfach verwendbar.
  • Anfallende Schäden sollten umgehend beseitigt werden. Rohrbrüche im Haus, undichte Fenster etc unterstützen die Ausbreitung der Feuchtigkeit. Wird ein Schaden bemerkt, ist Eile geboten! Kontaktieren Sie Ihren Rainbow International Partner vor Ort.

Die häufigsten Ursachen für feuchte Keller:

  • Falsches Nutzverhalten beim Heizen und Lüften der Kellerräume.
  • Ein hoher Grundwasserspiegel kann für Feuchtigkeit im Keller verantwortlich sein. Hier empfiehlt sich eine horizontale Absperrung. Die Barriere besteht gewöhnlich aus Folie, Dachpappe oder Edelstahlblech. Alternativ kann Epoxidharz oder Zement ins Mauerwerk gespritzt werden, was die Poren verstopft.
  • Wird der Grund für die Feuchtigkeit nicht gefunden, so muss eine neue Außenabdichtung errichtet werden. Hierbei müssen die Außenmauern rund um das ganze Haus bis auf die Sohle aufgegraben und neu abgedichtet werden. Terrassen, Wege und Treppen werden entfernt und später neu gelegt. Die Kosten belaufen sich meist auf mind. 15 000 €.
  • Überprüfen Sie die Funktionalität Ihrer Drainagen, wenn vorhanden! Die Ablaufsysteme sollten alle zehn Jahre von einem Fachmann gewartet werden, ansonsten sammelt sich Sickerwasser, welches über die Lichtschächte von Kellerfenstern in das Gebäude eindringt.
  • Ist der Dachablauf verstopft? Das Regenwasser staut sich in der Dachrinne und dringt nach und nach ins Mauerwerk. Säubern Sie die Dachrinnen und Fallrohre bitte sorgfältig in regelmäßigen Abständen.